thReAds of code – open souRce stick-WeRkstAtt

Das Projekt ,Threads of Code‘ ermöglicht es, Bilder – egal ob gezeichnet oder generiert – auf Textilien zu bringen. Ziel ist es, digitale Designs in physische Objekte zu verwandeln und die Brücke zwischen Software und Stoff zu schlagen. Dabei kommt ausschließlich Open-Source-Software zum Einsatz.

foRmAte Vor oRt

Die Werkstatt ist primär als offenes Format konzipiert, lässt sich jedoch flexibel an andere Rahmenbedingungen anpassen. Je nach Bedarf und Zeitplan kann das Konzept auch in Form von strukturierten Workshops oder mehrtägigen Projektphasen umgesetzt werden.

  • Offene Werkstatt: Ein durchgehendes Format, bei dem Teilnehmer jederzeit vorbeikommen können, um an ihren Projekten zu arbeiten, Fragen zur Software zu stellen oder sich auszutauschen.
  • Workshop: Alternativ kann das Konzept als strukturierter Workshop angeboten werden. Für eine sinnvolle Vermittlung der Inhalte wird ein Zeitrahmen von mindestens 2 Stunden (für kleinere Inhalte) oder idealerweise 4 Stunden empfohlen, um den gesamten Prozess von der Datei bis zum fertigen Stick abzudecken.

Workflow 

Der Prozess folgt einem einfachen Workflow zur Erstellung der Stickereien:

  1. Design: Erstellung oder Aufbereitung von Grafiken (Vektorgrafiken oder Bildvorlagen) in Inkscape oder einer anderen geeigneten Software.
  2. Digitalisierung: Festlegung der Stickparameter (Stichdichte, Pfadreihenfolge, Sticharten) mit dem Open-Source-Plugin Ink/Stitch.
  3. Fertigung: Export der Daten und Transfer an die Stickmaschine zur praktischen Umsetzung auf Textil.
  4. Nachbearbeitung: Finales Check/Up ggf. Korrektur und Fertigstellung des Stickstücks.

MöGlichkeiten in deR WeRkstAtt

Der Fokus liegt auf der flexiblen Erstellung individueller Stickereien. Von der ersten Idee bis zum fertigen Stick. 

  • ​Individuelle Gestaltung: Unterstützung bei der Digitalisierung und Umsetzung verschiedenster Motive, wie Logos, Typografie oder komplexen Kunstbildern (egal ob selbst gezeichnet oder generiert).
  • ​Bestickung von Textilien: Es können eigene mitgebrachte Textilien oder vor Ort erworbene Stoffe bestickt werden. Individuelle Designs können alternativ auch direkt als Patch (Aufnäher) produziert werden.

Es bestehen aber auch andere Optionen:

  • ​Ready-to-Stitch: Für einen schnellen Einstieg werden vorbereitete Motive (z. B. Logos und andere Grafiken) angeboten, die direkt gestickt werden können.
  • Ready-to-Go: Der Erwerb von fertigen Patches als Beitrag zur Finanzierung des Projekts sowie zur Deckung der Materialkosten. 
  • ​Visible Mending: Dekorative Reparatur von beschädigten Textilien – ein „Bug-Fix“ für Kleidung, bei dem Löcher oder Flecken durch kreative Stickereien ersetzt werden.
  • ​E-Textiles: Integration von leitfähigem Garn für einfache elektronische Projekte auf Stoff.

loGistik & RessouRcen

  • ​Platzbedarf & Hardware: Flachbett-Stickmaschinen: Stellfläche für bis zu drei Maschinen. Benötigt wird pro Maschine ein stabiler Tisch (mind. 60 x 100 cm) sowie ggf. zusätzliche Arbeitsflächen für Teilnehmer mit Laptops.
  • ​Industrie-Stickmaschine (optional): Zusätzlich kann eine Freiarm-Industriestickmaschine eingesetzt werden. Diese benötigt eine Bodenfläche von ca. 80 x 120 cm (eigenes Gestell vorhanden). Der Vorteil dieser Maschine ist die flexible Bestickung von “nicht flachen” Textilien wie Caps, Taschen oder Socken, während auf der Flachbettmaschinen nur gut zugängliche flache Stellen bestickt werden können.
  • ​Hinweis: Aufgrund des hohen Transportaufwands und aus Sicherheitsgründen müsste der Bereich für die Industriemaschine für unbefugte Besucher leicht abgegrenzt sein. Dies erfordert eine zusätzliche Absprache bezüglich der Platzierung.
  • ​Infrastruktur: Stabiler Stromanschluss (230V) sowie belastbare Tische für die Flachbettmaschinen und ein ebener, stabiler Boden.
  • ​Materialien: Stickvlies, Garne und Stoffreste werden zur Verfügung gestellt. Das Besticken mitgebrachter Textilien ist ausdrücklich erwünscht; ausgewählte Materialien können auch vor Ort erworben werden.
  • ​Betreuung & Sicherheit: Die eigentliche Bedienung der Maschinen erfolgt durch Personal. Die Vorbereitung der Textilien sowie die Hilfestellung bei der Software-Nutzung erfolgt durchgehend vor Ort.

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